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UPE-Aufschläge, Verbringungs-, Kleinersatzteil- und Entsorgungskosten gibt es auch bei Unfallregulierung nach Gutachten!

Das Amtsgericht Gladbeck (Az: 11C 154/17) hat in einem von uns erstrittenen Urteil die vorgenannten Schadenspositionen der Klägerin, trotz vorheriger Kürzung durch die Haftpflichtversicherung, zuerkannt. Als PDF-Dokument haben wir Ihnen dieses Urteil beigefügt.

Es kommt immer wieder vor, dass bei einer fiktiven Abrechnung nach Gutachten Haftpflichtversicherungen diverse Kürzungen bei den aufgeführten Schadenspositionen vornehmen, mit der unzutreffenden Behauptung, diese seien nicht erstattungsfähig.

Dieses betrifft insbesondere die in der Überschrift aufgeführten Positionen.

Dieser Regulierungspraxis hat abermals das Amtsgericht Gladbeck einen Riegel vorgeschoben. Wegen der Details verweisen wir auf das PDF-Dokument.

Einem Unfallgeschädigten kann nur dringend empfohlen werden, derartige Kürzungen von Haftpflichtversicherungen nicht zu akzeptieren. Auch bei einer hartnäckigen Verweigerung der Versicherung sollten die Ansprüche durch einen auf Unfallabwicklung spezialisierten Rechtsanwalt eingeklagt werden.

Bei Fragen können Sie uns gerne ansprechen.

Alexander Kerstiens, LL.M.
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Verkehrsrecht